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Thema: [Worklog] Energy Com-Table

  1. #11
    Professional Avatar von Flow groover
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    Das ist beeindruckend, da ging richtig viel Arbeit rein. Wie viele Stunden waren das jetzt seit du wieder angefangen hast? Ich weis das für die vielen Kleinigkeiten sehr viel Zeit draufgeht, alleine zwischendurch per 3D Druck Teile selbst her zu stellen kann viel Zeit fressen.
    Vor allem da es auch sehr hochwertig ist.


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  2. #12
    Moderator Avatar von LKrieger
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    Hey Flow Groover

    ich finde es schön das nach wie vor einige alt Bekannte hier sind. Das lässt die alten Erinnerungen wieder Wahr werden . Die Zeiten damals hier mit Euch und mit Crytek waren einfach brutal geil .
    Jedenfalls kann ich Dir die Frage gar nicht so leicht beantworten, da ich leider ziemlich lange Pause machen musste... Definitiv gingen hier schon etliche Wochen Arbeit in das Projekt. Allerdings muss ich sagen, das ich mich meißt daran mache um etwas Abzuschalten und einfach mal auf komplett andere Gedanken zu kommen.


    Nuja da das Projekt jetzt wieder in vollem Gange ist, habe ich schon wieder zwei Videos am Start zur Steuerung der Beleuchtung des Tisches.
    Einmal haben wir hier den Testaufbau der gesamten Schaltung. Ich bin hier leider noch lange kein Experte aber den Atmel Controller habe ich auch derweil selbst programmiert und damit auf diese Schaltung zurechtgebastelt (Programmiert in Atmel Studio mit der Sprache C).



    Diese Woche habe ich es jetzt auch geschafft das gesamte Hardwaremodul mit der Beleuchtung und den Schaltungen zu bestücken, sodass das Finale Hardwaremodul mit Beleuchtung jetzt auch im Kasten ist:


    Morgen und am Wochenende geht es dann auch schon an das Planen der elektrischen Steuerung für den Glasplatten Lifter des Tisches, sowie der Programmierung des Ganzen...

    Grüße LK

  3. #13
    Professional Avatar von Dj Copniker
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    Ah LKrieger arbeitet weiter an seiner Verwirklichung von Skynet.
    Gewohnt verpackt in sehenswerten Videos, um uns normal Humans sabbernd dran teilhaben zu lassen.
    Auch wen ich den Inhalt niemals besitzen oder das gesagte verstehen werde.
    Schaue ich deine Videos und vor allen die Art wie du es erklärst immer gerne mit.
    Dein 2 Minuten Stromatolith Video ist immer noch die beste Antwort wen mal einer mit seinem neuen Rechner prallt.
    Diese ruhe die dann aufkommt, wen er auf den Boden der Tatsachen zurück ist... einfach faszinierend.

  4. #14
    Moderator Avatar von LKrieger
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    Hallo zusammen ,

    hey Copniker . Haha nuja ich muss sagen, ich mache das Ganze auch haupsächlich aus Spaß an der Sache.

    Wie erwartet konnte ich einige Zeit am Wochenende für das Projekt einplanen. Zunächst ging es mit der Planung der elektrischen Schaltung auf dem Papier los. Die ersten drei Pläne waren Futter für den Abfall.



    Die obige Schaltung ermöglicht daher also das der Glasplatte einmal nach unten und oben gefahren werden kann. Die gesamte Steuerung wird ein Mikrocontroller von Atmel erledigen. Dazu ging es dann am PC ins Atmel Studio um in C ein vernünftiges logisches Programm zu schreiben...



    Gestern und heute ging es dann in die Werkstatt um eine Platine mit den Bauteilen zu bestücken und das Puzzle dann zusammenzufügen. Leider hatte ich kein passendes Relais mehr zur Hand und mus sjeztt noch eins nachbestellen . Zufrieden bin ich aber mit der Platine und der Steuerung - hier läuft schonmal alles wie geplant





    Die zweite Platine wird noch für den Motor benötigt. Diesen werde ich mit deutlich weniger Strom ansteuern. Dafür gibt es solche Buck-Converter, die die Spannung beliebig herunterregeln. Den habe ich zugegebenermaßen gekauft - warum das Rad neu erfinden . Zudem muss man sagen, 5 solcher Converter kosten auf Amazon 10 Euro - selbst die Bauteile kosten mir deutlich mehr, wenn ich die einzeln kaufe .



    Kann es kaum erwarten, das erste mal die Platte aus dem Tisch heben lassen

    Grüßle LK

  5. #15
    Moderator Avatar von LKrieger
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    Hallo zusammen ,

    so diese Woche war die Post da und hat mir das fehlende Relais gebracht .
    Damit konnte ich mich so ziemlich jeden Abend nach der Arbeit mit dem Projekt beschäftigen. Der Lifter ist jetzt soweit fertig und eingebaut. Es war eine tierische Arbeit alles vom Blatt auf die Platine und dann letztlich funktionierend hintereinander zu schalten. Super ist aber der Code den man in die Atmel Controller programmieren kann. Sämtliche Prüfungen und checks lassen sich damit realisieren. Nungut hier gibts den Finalen Test zu dem Lifter



    Grüßle LK

  6. #16
    Professional Avatar von Dj Copniker
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    Planst du eigentlich auch eine Art Silikonfuge unter dem Rand der Glasplatte zu machen, um im schlimmsten fall Wasser abzuhalten? Weil es ist ja ein Tisch... manchmal vertragen sich Tische und Getränke nicht und bei der ganzen Hardware würde so eine Fuge sicher eine Katastrophe abwenden.
    Auch wen man sagt das man aufpasst, das keiner was drauf stellt würde ich sicherheitshalber eine Gummi oder Silikonfuge mit einbauen.
    Sicher ist sicher

  7. #17
    Moderator Avatar von LKrieger
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    Hey Copniker,

    Jawohl eine Silikonfuge habe ich schon da. Mal sehen, wie die sich integriert. Hatte die noch total verrückte Idee eine Art Rinnensystem zu drucken. Das ginge dann aber wohl doch bissle zu weit .

    Die letzten Wochen war ich mit dem Basteln so dermaßen beschäftigt, sodass ich sonst zu nichts weiterem gekommen bin.
    Der Tisch kommt jetzt in eine Finale Phase, in der mir noch so viele Ideen und kleine Verbesserungen einfallen. Der 3D Drucker ist hierbei auch sehr hilfreich, wie wir gleich noch sehen werden...

    Zum weiteren Fortschritt habe ich so einiges zusammengesammelt, was ich hier die nächsten Tage noch posten werde.

    Die Bastelei ging jedenfalls im 3D-Programm am PC erstmal weiter und bestand darin ein weitere Gehäuse für die Platine des Lifters und dessen Spannungscontroller zu zeichnen und zu drucken.









    Nachfolgend zu sehen, gibt es das externe 12V Netzteil, welches mir Strom liefern soll, auch wenn der PC aus ist. Natürlich habe ich das auch mit einem Gehäuse und damit einer Halterung versehen um es auf der Unterseite des Hardwaremoduls zu befestigen.



    Auch das bereits gezeigte PowerBoard hat Halterungen aus PET bekommen um es an der Unterseite zu montieren.



    Weiter geht es im Druck (hieß das so ). Warum Kabelhalterungen kaufen - lieber selber Drucken ...







    Ein weiteres Gehäuse habe ich für eine Platine mit Kondensatoren gedruckt, welche zuvor im Kabelstrang des Netzteils versteckt waren. Wie damals schon erwähnt, konnte/wollte ich die Kondensatoren nicht im Netzteil selbst verstauen. Dann eben an der Unterseite des Hardwaremoduls. Auf eine weitere Platine kommts dann auch nicht mehr an.







    Im weiteren Schritt habe ich mich noch einmal um die Steuerplatine für die Beleuchtung gekümmert. Da mir eben die Idee gekommen ist, das es doch ziemlich cool wäre, das man die Beleuchtung auch ohne Laufenden PC Steuern könnte, war eine kleine Rekonstruktion von nöten.
    Damit habe ich die Platine ziemlich heftig vollgepackt. Man sieht jetzt schön die zwei Molex Buchsen für die zwei unterschiedlichen Stromversorgungen. Die Schaltung habe ich jetzt etwas intelligenter aufgebaut, sodass ich einmal mit dem externen 12 Netzteil sowie auch mit dem PC Netzteil von EVGA die Platine speißen kann. Die Platine nutzt bevorzugt das PC Netzteil. Liefert dieses keinen Strom, dann wechselt die Platine in Sekundenbruchteilen auf das externe Netzteil. Testen konnte ich die Ganze Schaltung auch schon erfolgreich. Das Wechseln einer Stromquelle funktioniert sogar ohne Impact auf die derzeitige eingestellte Beleuchtung. Hier habe ich quasi ohne es zu wollen eine Art Schaltung wie in einem USV gebastelt.



    Die folgenden Bilder zeigen eine weitere Idee zur Verbesserung. Um das Hardwaremodul möglichst modular zu halten, wollte ich eine Art Verkabelungsbereich realisieren. Dazu musste ich leider noch mal die Stichsäge in die Handnehmen und sämtliche Kabel verlängern. Damit wird es später ziemlich einfach möglich sein, das gesamte Hardwaremodul aus dem Tisch zu nehmen.












    So für heute erst einmal genug.

    Grüße LK

  8. #18
    Moderator Avatar von LKrieger
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    Hallo zusammen,

    heute habe ich wieder ein recht großes Update zu den weiteren fehlenden Feinheiten, welche ich noch angegangen bin.

    Im ersten Schritt sehen wir einen elektrischen Bilderrahmen der mir künftig wieder zum monitoring dienen. Zu sehen ist auch die gesamte Aufhängung des Bilderrahmens, welche ich auch am PC designt und schließlich gedruckt habe. Cool fande ich die Idee das Display direkt ohne dem oberen Gehäuse einzubauen, so ist das Display quasi komplett Frameless.
    Zum Einschalten des Bilderrahmens wäre ein Einschalttaster hinten am Gehäuse angebracht, den ich im geschlossenen Zustand des Tisches natürlich nicht bedienen möchte. Dazu sieht man die Steuerung, welche sich im Case befindet(im Case rechts die Platinen, Leitungen, Anschlüsse etc...). Diese Steuerung schaltet den Bilderrahmen automatisch zu, nachdem der Bilderrahmen 30 Sekunden lange mit Strom versorgt wird. Das dürfte dann auch spätestens die Zeit sein, wenn wir nach dem Boot auf dem Desktop gelangt sind.


















    Die nächsten Bilder zeigen die Auflage der gesamten ODDs (Laufwerk und Festplatteneinschübe). Diese wurde auch am PC Designd und gedruckt. Befestigt wird sie direkt auf dem Hardwaremodul und in die großen runden Aussparungen werden Filzpuffer geklebt. Die Laufwerke, welche später in den Tisch geschoben werden, können so direkt passgenau aufgelegt werden.








    Jetzt kommen wir zum Kabelmanagement am Tisch selbst. In diesem Schritt habe ich wieder viel am Zeichenprogramm getüftelt und am Tisch gemessen. Der Drucker hat mir als Ergebniss praktische Kabelkanäle gedruckt. Da ich in vergangenen Projekten des öfteren schon Störungen geschuldet durch die 230 Volt Leitung hatte, werde ich sie diesmal von den Niederspannungen und vor allem von den Datenleitungen isolieren. Das ist der Grund warum es auch einen separaten Kabelkanal für lediglich diese Spannungsquelle gibt. Das verlaufen der HV-Leistung unterhlab der Lüfter habe ich als problemlos prüfen können.






















    Der Drucker ist so unglaublich praktisch... Ich habe mir gedacht das ich jetzt zwei Fliegen mit einer Klatsche schlage. Das Aquaero muss irgendwie am Tisch befestigt werden. Zudem müssen auch alle Kabel welche vom Tisch in das Hardwaremodl laufen, oder an das Aquaero hängen, versteckt werden. Also wurde eine Abdeckung die gleichzeitig als Halterung dient designt und gedruckt.







    Das letzte Bild dieses Updates zeigt ein RGB-Kabel, das ich mal eben ein wenig umgebaut habe. Das Farbwerk wurde direkt am Tisch befestigt, jedoch zwei zu steuernde RGB-Leisten sitzen auf dem Hardwaremodul. Daher muss dieses Kabel auch in den Verkabelungsbereich zum Aquaero (ist oben auch bei dem genaueren hinsehen zu erkennen) - und da am besten gesteckt werden. Daher der 4 pinner. Von da kann es dann weiter gehen zu den zwei RGB-Leisten unterhalb der Ausgleichsbehälter.



    So das war es für dieses mal.

    (Mehr smilys waren übrigens wg. dem 30 Picture Limit nicht möglich...)

    Grüße
    LK

  9. #19
    Moderator Avatar von LKrieger
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    Hallo zusammen,

    in dem weiteren Update ging es zunächst um die weitere modularität des Hardwaremoduls. Es ist mir sehr wichtig, das später das große Modul mit relativ wenig Aufwand aus dem Tisch genommen werden kann. Dazu habe ich mir noch eine Lösung ausgedacht um die zu und abgehenden Kabel vernünftig dem Modul zuzuführen. Natürlich war der Drucker hierbei mal wieder ganz hilfreich. Diese Kabelführungen sind jetzt an zwei Postitionen befestigt. Einmal unterhalb des Aquaeros um die schiere Gewalt an Kabeln zu bändigen, welche für sämtliche Stromverbindungen benötigt werden. Das andere ist neben dem Schlitz vom Slotblech des Mainboards zu finden um USB, Netzwerk und Hdmi abzuführen.









    Dann habe ich noch einmal Bilder geschossen von den verlöteten Kabeln am Mainboard selbst. Einige male zuvor habe ich ja bereits über die Kondensatoren berichtet, welche ich in den Kabeln vom EVGA-Netzteil gefunden habe. Dafür besteht ja die extra Platine und hierfür habe ich die Lötarbeiten hier vorgenommen. Dazu habe ich mir damals auch noch einen Schaltplan dazu angefertigt, um zu sehen, wo ein Kondensator mit welchen Pins verbunden war.





    Dann habe ich noch mal meine richtig Gas gegeben und mir ein passendes Logo für den Tisch entworfen. Natürlich muss dieses auch später beleuchtet sein, daher gab es auch eine extra Schaltung dazu.

    Erster Step: Am PC erst einmal das Logo bzw das Gehäuse entworfen und gedruckt.



    Zweiter Step: Anschließend die Bohrungen und den Schliff für das Plexiglas vorbereitet.









    Dritter Step: Am PC eine Programmroutine dazu entworfen und direkt auf den Atmel Chip geschrieben.





    Vierter Step: Schaltplan soweit aus dem Kopf direkt auf der Platine umgesetzt.



    Fünfter und letzter Step: Der PC ruft! Eine weitere Zeichnung für das Gehäuse der Platine wurde entworfen und gedruckt. Das Fertige Produkt zeige ich erst, wenn ich den Tisch fertig habe.







    Da ich so schön im Zeichen und Druckwahn bin, habe ich auch gleich noch Kabelkanäle für den Tisch selbst angefertigt. Auf meinem Wohnzimmerboden werde ich später diesen Kanal nutzen um die Kabel zu vestecken.



    Als nächstes habe ich mir meinen lange verfolgten Plan in die Tat um gesetzt und viele Stunden in das Zeichnen eines Laufwerksgehäuses investiert. Ich wollte ein komplettes Gehäuse für meine Laufwerke haben, in denen alle Komponenten inklusive der Kabelverbindungen versteckt sind. Dazu sollte das Gehäuse, wenn es dann montiert ist, so passgenau sein, das es gleichzeigig als Halterung der Laufwerke, sowohl auch sich selbst am Tisch hält. Gesagt getan:





    Während des Druckvorgangs hat das Mora-Cover auch einen Anstrich bekommen. Dazu möchte ich Euch auch mal den derzeitigen Stand zeigen und beende damit das heutige Update.







    Grüße LK

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